Kondolenz

Kondulenzbuch

 
 
 
 
 
 
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53 Einträge
Ui Ui schrieb am September 20, 2020 um 4:40 pm:
Lieber Herr Meir, Ihr Tod trifft mich tief. Sie waren eine Ikone! Möge es Ihnen dort, wo Sie jetzt sind, gutgehen.
Richard Gaul Richard Gaul aus Werder (Havel) schrieb am September 19, 2020 um 11:32 am:
Gerhard Meir: Der mit den Scherenhänden Premiere in Hamburg – oder: Wie man als Friseur zur Medienfigur wird Von Sibylle Zehle 7. Juni 1991, 9:00 Uhr Aus der ZEIT Nr. 24/1991 Von Sibylle Zehle Wenn nächste Woche am Hamburger Alsterufer die schleswig-holsteinischen und die bayerischen Prinzessinnen aufeinandertreffen, dazu alle Hochglanz-Damen, die sich sonst entschieden aus dem Wege gehen (Elle, Marie Claire, Vogue), dann gibt’s dafür nur einen einzigen Grund: einen Friseur. Gerhard Meir, regional "der Gerhard", überregional "Glorias Coiffeur", eröffnet eine Dependance seines Münchner Salons "Le Coup" im Hamburger Hotel "Atlantic". Noch Anfang der Siebziger wäre das der Fachzeitung Kamm und Schere wohl nur eine schnittige Nachricht wert gewesen. Aber zu Zeiten, in denen sich sogar Journalisten gegenseitig zur Prominenz erklären, werden auch Geschäftseröffnungen als gesellschaftliche Ereignisse gehandelt; und sind Köche, Schneider und Friseure dem Personal der Klatschspalten so lange zu Diensten, bis sie selber das Format für eine Dreißigzeilen-Meldung haben. Meir ist darin Meister. Presseartikel über ihn füllen schon sieben dicke Aktenordner. Erste Schlagzeilen wie "Schön durch Fön" (1978); gefolgt von: "Nur der Fürstin dürfen die Haare zu Berge stehen" oder "Keine Feier ohne Meir" (1988). Der innerste Kreis erreicht aber war erst bei Titeln wie: "Neuer Turm für Gloria. Abs rief: Das ist ja toll!" (1989) und "Michael Graeter präsentiert: Der Dompteur der neuen deutschen Gesellschaft: ein Friseur" (1990). Dabei trifft Meirs Münchner Laden sensible Gemüter zunächst wie ein Schock. Ein einziger offener Raum von ausgefeiltem Design, aber mit dem Geräuschpegel eines Hallenbads. Der Meister (der nie seinen Meister gemacht hat) schätzt kreatives Durcheinander. Angestellte bringt er mit einem unvermittelten "Zack! Zack!" auf Trab. Längst ist der Salon Zentrum für Klatsch und Kommunikation. Und dies keinesfalls nur für die bayerische Sektion, berücksichtigt man allein den Donnerstags-Bomber aus Düsseldorf, der wöchentlich einen Satz gebräunt-gesträhnt-getrimmter Gemahlsgattinnen zum Fönen einfliegt. So viele echte Kelly-Bags, Cartier-Tiger und Hermes-Schals wie hier sieht man sonst nirgends zwischen Waschbecken. Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl, der gern bei Meir reinguckt, fühlt sich dort gar "wie in einer gemischten Sauna". Meir ist jedoch kein abgebürsteter american gigolo wie einst Warren Beatty in dem Hollywood-Film "Shampoo". Inmitten des Gewühls bleibt er der große Naive, voll unbeschwerten Vergnügens an der Umwelt eitlem Treiben. Er tratscht und tanzt mit, scheint sich dabei jedoch einen Rest von staunender Unschuld zu bewahren. Friseur und Zahnarzt sind Quasselberufe, wobei man bei ersterem wenigstens die Chance hat, Widerworte zu geben. Bei Gerhard nur im Prinzip. Der redet, sprudelt, schnippelt, schäumt, mitunter fast atemlos von der eigenen Lebenskraft. "Warum war Sartre bei den Frauen so beliebt?" wurde seine Biographin Anne Cohen-Solal einmal gefragt, und sie antwortete: "Weil er den Frauen sagte, wer sie sind." Der Friseur schaut statt ins Herz auf die Haare. Aber nicht nur. "Ich spüre, wenn Frauen neugierig auf eine Verwandlung sind. Dann, zack, schlage ich zu!" Soviel Getriebe wie in München mutet Meir den Hamburgern nicht zu. Der Laden ist hanseatischer als das "Atlantic" selbst. Der Münchner Architekt Viktor Gwiazda inszenierte großzügig und kühl: Treppe für den großen Auftritt, Marmor in Grau und als Blickfang nichts als eine altrosa Säule, ein Phallussymbol von beeindruckenden Ausmaßen. Der mit den Scherenhänden – Seite 2 Stars frisieren, Schauen inszenieren, Presse- und PR-Damen charmieren, das schafft natürlich allein kein Mensch. Meir fand einen Partner, der ihm erst den Silberhimmel über München, später die Architektur Klenzes erklärte: Sigi Jortzik, einst Schwabinger Lebenskünstler und heute Gerhards geschäftliches Rückgrat (zur weiteren privaten Verfeinerung trägt inzwischen der Designer Reimer Claussen bei). "Wie ein kalifornischer Beachboy sah der Gerhard aus", erinnert sich Jortzig an die erste Begegnung. Dabei war Meir ein Ur-Bayer, geboren irgendwo in der fränkischen Pampa, als zweiter von vier Buben. Die Eltern starben früh, schon mit achtzehn war Gerhard auf sich allein gestellt. Zwei Brüder haben den väterlichen Betrieb übernommen: "Sanitär Meir". Gerhard aber war von Anfang an der geborene Friseur. Sofort nach der Mittleren Reife wollte er zu Werner Blöchl in die Leopoldstraße, lange Zeit seiner Mutter Coiffeur, ein bienenfleißiger Figaro der alten Schule. Blöchl steckte Meir in eine weiße Kellnerjacke ("Ich war damals sechzehn Jahre, g’sund, rote Backen, a richtiger Brummer") und sagte: "Um sieben fang’ m’r an." Die Welt des Luxus und des schönen Scheins kannte der Lehrling freilich damals schon. Eine Freundin der Familie, Porzellan-Großhandel, da lebt man ja auf anderem Fuß, hatte einen Narren an Gerhard gefressen, verpaßte ihm einen blauen Nadelstreifenanzug und nahm ihn mit dem gleichaltrigen Sohn auf Reisen: "Marbella Club" an der Costa del Sol, "Suvretta Haus" in St. Moritz, das "Splendido" in Portofino. – Kommt daher seine schlafwandlerische Sicherheit? – "Nee, die Power hatt’ ich immer schon." – Eine positive Sicht der Dinge ist ihm von Kindheit an zu eigen. Kein Wunder, wenn man weiß, daß er als Dreijähriger von einem Zug überrollt wurde, aber zwischen den Gleisen mit einer Gehirnerschütterung überlebte. Noch heute fühlt er sich wie von einem Schutzengel begleitet, von einer guten Hand "geführt". München war in den Siebzigern jung, aufgeregt, hungrig nach Society. Meir arbeitete ein Jahr lang bei Mara Cromer (goldene Palmen, Korkfasertapete, Alligatorenbecken mittendrin), wo er den Löwenanteil seiner späteren Kundschaft traf. Am meisten gepuscht hat ihn freilich eine Journalistin. Elisabeth Bär, Mutter der freundin, läßt ihn die ersten Titel frisieren. "Die hat mich gefordert, kritisiert, sogar angebrüllt: Hör mal, wenn aus dir was werden soll..." – "Er war neugierig, lebhaft, schnell und sprach nicht so ’n Friseurdeutsch, er hätte ’n Kollege sein können – ich glaub’, das war’s." Zur Medienfigur aber wurde Gerhard von Graeter gemacht, einst Gesellschaftsschreiber der Münchner Abendzeitung. Zwischen all den alten Lokalmatadoren war dieser junge Mensch Meir natürlich eine Trouvaille, ein goldlockiger Charmebolzen. Als "Sunnyboy unter den Figaros" rutscht Gerhard 1978 anläßlich der ersten Geschäftseröffnung in Graeters Leute-Spalte, da war er gerade 23. Fortan ist er Graeters Baby geblieben. Warum gerade Meir? – "Nun, das ist ja doch immer auch so eine Art Pingpong", erinnert Graeter, der mittlerweile ebenso auf- wie abgeklärt sein Klatschwerk verrichtet: "Und nachrichtlich war ja auch immer was drin... Der war ja nicht gerade faul, der Bursch ... Das mit der Gloria zum Beispiel war doch eine Spitzenleistung." Fürstin und Friseur. Am Anfang waren sie wie zwei Kinder, die sich in einer ziemlich verrückten Welt ein bißchen größer machen wollten – jeder auf seine Weise; Gloria mit Mut, Gerhard mit Gel. "Pfeilgrad kamen wir aufeinander zu", erzählt Gerhard. "Jeder brauchte den anderen." Erster Coup war in Salzburg, als Glorias Schwester heiratete. "Die Maja hatt’ ich grad noch geschnitten, mein Hochzeitsgeschenk, da sagt die Gloria zu mir, in diesem spießigen Friseurladen vom .Goldenen Hirsch’: ‚Du, Gerhard, jetzt machst mir eine ausgeflippte Nummer." – Das gelang. "Mäuschen, das ist wahnsinnig", sagte Ihre Durchlaucht. Und der fürstliche Gatte gab zu Protokoll: "Würde man meine Frau umdrehen, könnte man mit ihr den Hof der Residenz fegen." Fortan galt Gerhard als Hoffriseur, die Fürstin als verrücktes Huhn. Eine Marketing-Idee, die man besser nicht hätte erfinden können, meint Sigi Jortzig zurückblickend. Manchmal beliebte die Fürstin mit dem Motorrad direkt in den Salon zu fahren; oder sich mit Verve zu Füßen des Meisters zu werfen – Gerhard, du bist der Größte! – mitten im Salon, nur aus Schau. "Solche vitalen Auftritte braucht man als Friseur", meint Jortzig bedächtig. "Nur das München drehen, das konnte es ja nie sein." Schon vor dem Tod des Fürsten hatte das Haare-Raufen ein natürliches Ende genommen. Meirs Höhenflug heißt jetzt Hamburg. Wie der 36jährige es schaffen will, seine Energie zwischen Nord und Süd zu teilen, Figaro hier, Figaro dort, bleibt dabei ziemlich schleierhaft. Aber die Gefahr, daß die Liebe der Damen – wie in der Film-Fabel "Edward mit den Scherenhänden" – in Eifersucht umschlägt, ist wohl gering. Gerhard wird wirbeln, wie der Humanoide Edward im Film, die von Menschenhand geschaffene Schneidemaschine, die Scheren statt Hände hat: drei Tage München, drei Tage Hamburg, schnipp, schnapp. Von einer feingewordenen Hamburger Friseuse weiß man, daß sie verletzt ist bis ins Herz, wenn die Dame der Gesellschaft bei feierlichen Anlässen am Falkenstein eben ins Nebenzimmer bittet: "Du, bloß noch mal kurz auftoupieren." Gerhard dagegen ist beleidigt, wenn er der Gastgeberin nicht an die Haare darf. – "Sie sind oft in Paris? Dann rufen Sie doch an, wenn Sie eine Karte brauchen", sagte Eva Wagner, Direktorin der Opera Bastille, neulich höflich, nachdem ihr Meir vorgestellt worden war. "Toll", freute sich der und strahlte die blondgelockte Urenkelin Richard Wagners mit der Unschuld eines Parsifals an: "Und ins Gepäck nehme ich dann meine kleine Schere. Und mach’ Ihnen einen Super-Schnitt!"
Tina Balzer Tina Balzer schrieb am September 19, 2020 um 8:56 am:
Lieber Gerhard, es ist sehr traurig Sie nicht mehr unter uns zu wissen. Nach 40 Jahren, die ich immer gerne und zufrieden Ihre Kundin war, ist jetzt eine große Lücke und Leere. Sie fehlen. Es hat sich in all den Jahren auch eine persönliche Nähe entwickelt, an die ich gerne zurückdenke. Es ist sehr schade, dass Sie uns so früh und so unerwartet verlassen haben. Mein Beileid gilt Ihren Brüdern und Ihrer Mannschaft!
Corinna Bassewitz Corinna Bassewitz aus München schrieb am September 19, 2020 um 8:19 am:
Immer wenn ich dich auf eine Zigarette besucht habe hast du gesagt: "Mei Spatzl, wie schaust du denn aus?" und hast mir die Haare geschnitten. Seit 35 Jahren, immer wieder. Und manchmal haben wir dann noch bei Schumann's einen Drink genommen. Ich vermisse dich!
Mike Mike aus Palma de Mallorca schrieb am September 18, 2020 um 3:16 pm:
Lieber Gerhard, es schmerzt mich sehr, dass Du nicht mehr unter uns bist und ich kann es noch gar nicht richtig glauben! Wann immer ich wusste, dass ich nach München komme, war es ganz selbstverständlich für mich bei Dir vorbei zu schauen. ...ob für einen Haarschnitt in Deinem Salon oder nur einen Kaffee mit Dir am kleinen Tisch vorm Salon. Meistens haben wir uns dann noch bei unserer gemeinsamen Freundin Petra im Hotel getroffen und dort köstlich gespeist und einen lustigen Abend verbracht. Seit über 20 Jahre kenne ich Dich und wir haben sehr viele lustige Abende verbracht und auch tiefsinnige Gespräche geführt, aber dass Du uns so früh verlasst, dass hätte ich mir nie gedacht! ...wo immer Du jetzt auch bist, wir vermissen Dich!!!! R.I.P. Lieber Gerhard!! Mike
Larissa Gropp Larissa Gropp aus München schrieb am September 18, 2020 um 11:06 am:
Lieber Gerhard, ich durfte zwei Jahre in Deinem wunderschönen Salon am Odeonsplatz arbeiten. Mich haben damals Deine Fröhlichkeit, Dein unbändiger Fleiß, Deine Kreativität und Herzlichkeit so fasziniert. Das war eine tolle Zeit und ich werde Sie nie vergessen. Ruhe in Frieden. Herzlichst Larissa
Alexandra Alexandra aus Schweinfurt schrieb am September 17, 2020 um 8:16 pm:
Wir sind immer noch fassungslos und zutiefst betroffen. Am Montag hatten wir noch lange miteinander telefoniert und gemeinsame Reisen und Unternehmungen geplant. Leider wurdest Du viel zu früh aus dem Leben gerissen. Du wirst immer in unserem Herzen ❤️bleiben! Danke für Deine Freundschaft. Wie vermissen Dich sehr!!! Ruhe in Frieden, lieber Gerhard!
Michael Zimmer Michael Zimmer aus München schrieb am September 17, 2020 um 8:06 pm:
Lieber Gerhard, danke dass ich mit dir 9 Jahre zusammenarbeiten durfte. Es war eine wunderschöne Zeit. Du warst immer mein großes Vorbild. Über deinen Tod bin ich sehr traurig. Herzliches Beileid an deine Familie und deinen treuen Angestellten.Ruhe in Frieden, herzlichst Michael
Renate Auracher Renate Auracher aus München schrieb am September 17, 2020 um 6:53 pm:
26 Jahre bei Dir mein lieber Gerd. Nicht immer war alles gut, aber gut waren unsere Gespräche. Nicht zu fassen, dass du mich nicht mehr herum wirbelst.... schau dann mal wieder vorbei. Umarme dich für deine Kreativität. Du hast Friseur Kunst erfunden und viele junge Menschen inspiriert. Bleibst als ganz großer Münchner in meinen Gedanken. a
Anita Meier Anita Meier aus München schrieb am September 17, 2020 um 6:50 pm:
Ich habe vor ungefähr 10 Jahren bei Friseur Le Coup am Promenadeplatz als Friseurassisentin gearbeitet Ich lernte Herrn Meir als sehr kompetenten und korrekten Menschen kennen. Leider habe ich nur kurze Zeit in dem Saloon gearbeitet Ruhe in Frieden
Violetta Violetta aus München schrieb am September 17, 2020 um 6:46 pm:
"Hast Du Angst vor dem Tod?" fragte der kleine Prinz die Rose. Darauf antwortete sie :"Aber nein. Ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt soviel ich konnte." (Antoine de Saint-Exupery Der kleine Prinz) Danke Gerhard.... Danke für die emotionalste, schillerndste ,schnellste, prägendste, Berg-und Talfahrt meines Lebens! Ich werde Dich nie vergessen!!!
Eike Mackprangel Eike Mackprangel aus Hamburg schrieb am September 17, 2020 um 5:51 pm:
Lieber Gerhard, ich bin unendlich traurig und fassungslos dass du gegangen bist. Viel zu früh. Danken möchte ich dir für die vielen Jahre die wir in München & Hamburg zusammen gearbeitet haben. Es war eine Wahnsinnszeit! Lebendig , virtuos und aufregend . Du hast meinen späteren Lebensweg sehr geprägt. Ich habe und werde dich nie vergessen. Adieu, lieber Gerhard
Ria Ria aus Feldkirchen schrieb am September 17, 2020 um 5:10 pm:
Lieber Gerhard, es tut mir so leid, dass Du von uns gegangen bist. Wir werden Dich immer in unseren Herzen behalten. Wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen, viel gelacht- auch manchmal geweint. Du bist ein Teil unserer Familie geworden. Wir werden Dich vermissen, Deine Ria
Margot Margot aus Feldkirchen schrieb am September 17, 2020 um 1:43 pm:
Lieber Gerhard, bin unendlich traurig. Du warst mir ein Herzensmensch. Ich sag dir zum Abschied leise SERVUS
Thomas Kemper Thomas Kemper aus München schrieb am September 17, 2020 um 11:48 am:
Fassungslos und tief betroffen habe ich Nachricht von Deinem Tod erhalten. 65 - einfach zu früh! Im Sommer 1986 hatte ich das Vergnügen, Dich kennenlernen und anschließend 6 Jahre mit Dir arbeiten zu dürfen. Life changing moment! Schnell war mir klar, dass es in Deinem Salon „Le Coup“ anders hergeht, als alles bisher erlebte. Die Spießigkeit und der Mief, der dem Friseurhandwerk bis Dato anhaftete, fand nicht statt. Du hast unseren Beruf nachhaltig verändert! Wie ein Derwisch fegtest Du durch Dein Geschäft und hast Unzählige mit Deinen Kreationen beglückt. Deine Energie, Kreativität, Flexibilität und Dein Enthusiasmus bleiben ohne Beispiel. Wer sich nicht mitreißen ließ, ist zu bedauern. Manche zerbrachen an Dir, Andere gewannen an Stärke. Einige konnten von Dir aus eigene - zum Teil große - Karrieren starten. Viele, auch in nachfolgenden Generationen, werden von Dir inspiriert und in Dankbarkeit zu Dir verbunden sein. Lieber Gerhard, danke für Alles. Ruhe in Frieden. Thomas Kemper
Erich März Erich März aus München schrieb am September 17, 2020 um 6:18 am:
Hallo Wenn man mit Unterbrechungen einen so tollen gradlinigen ehrlichen und verrückten Menschen fast 30 Jahre kennt dann Ist eine solche plötzliche Todes Nachricht erschreckend und so traurig. Jetzt schaue herab ob Sie alles richtig machen du hast - Friseur und Show Geschichte geschrieben Erzähle es denen da oben was da oft los war die haben was zu lachen. Der Fürst von Thurn und Taxis erzählte mal in der St. Emmerans Mühle am Stammtisch - zum Glück habe ich so wenig Haare... nicht wie meine Gloria sonst wäre ich auch dabei.. Erich März
Sophie Venske Sophie Venske aus München schrieb am September 16, 2020 um 6:13 pm:
Lieber Herr Meir, ich habe mein halbes Leben einen guten Friseur gesucht und Sie dann vor 10 Jahren endlich gefunden! Sie waren schlicht und einfach der Beste! Jetzt bin ich sehr traurig und würde am liebsten nie wieder zum Friseur gehen! Wohin auch? Ich hoffe, ihr Lebenswerk wird weitergeführt und Sie schauen von oben zu! Leben Sie wohl! Wo auch immer Sie jetzt sind! Sophie Venske
Margit Ruediger Margit Ruediger aus Pähl schrieb am September 16, 2020 um 3:00 pm:
Lieber Gerhard, wir haben beruflich in den letzten 20 Jahren viele schöne Geschichten zusammen realisiert - auch auf meinem eigenen Kopf. Die Interviews mit dir waren mir immer eine ganz besondere Freude. Ich werde deinen Humor vermissen, deine Expertise und deine Menschlichkeit. Du bist immer du selbst geblieben. Mach‘s gut, mein Lieber, Margit
Susanne Susanne aus Hamburg schrieb am September 16, 2020 um 1:16 pm:
Mein aufrichtiges Beileid an die Familie von Gerhard. Ich habe meine Friseurbesuche bei Gerhard immer sehr genossen. Seine wunderbare charmante Art wird mir unvergessen bleiben.
Vanja Vanja aus München schrieb am September 16, 2020 um 9:21 am:
Lieber Herr Mayer, danke dass ich bei Ihnen damals lernen durfte! Es ist eine unvergessliche Zeit! Die Erfahrung, sowohl menschlich als auch beruflich, haben mich sehr geprägt! Sie nannten mich „Strähnen-Königin“ Vielen Dank 🙏🏻 Ruhe in Frieden!!! 🖤